Zwischenfall auf der M6: Verdächtige Flüssigkeit an Bord eines Busses
Verdächtiger Rauch Polizei räumt Reisebus in England
London - Ein Reisebus mit 48 Fahrgästen an Bord ist am Donnerstag auf dem Weg vom britischen Preston nach London von der Polizei gestoppt und geräumt worden. Einer der Fahrgäste habe sich verdächtig verhalten. Der Mann habe im Bus eine Flüssigkeit in eine Kiste oder Tasche gefüllt, aus der Rauch aufstieg, berichtete die BBC unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.
Am späten Nachmittag fanden Einsatzkräfte die harmlose Ursache: eine elektrische Zigarette. Man könne bestätigen, dass die Sicherheitsbedenken unbegründet gewesen seien, hieß es von der Polizei.
Sicherheitskräfte hatten den Bus an einer Mautstation auf der M6 rund 190 Kilometer nördlich von London gestoppt. Die Autobahn, eine der meistbefahrenen Straßen Großbritanniens, wurde weiträumig abgesperrt. Der Überlandbus wurde nach der Evakuierung in sicherem Abstand zu der Mautstation auf dem Seitenstreifen abgestellt.
Fernsehbilder zeigten, wie die Passagiere in einem abgesperrten Bereich warteten. Die meisten saßen vor der Mautstation auf dem Boden, Spürhunde schnüffelten herum. Der Bus wurde durchsucht - dabei wurde auch die elektrische Zigarette gefunden. Insgesamt waren mehr als zehn Feuerwehrwagen sowie mehrere Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungsdienst vor Ort.