Pomp: Queen Mum hinterlässt riesigen Schuldenberg - DER SPIEGEL
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Pomp Queen Mum hinterlässt riesigen Schuldenberg

Trotz ihres hohen Alters hat die verstorbene "Queen Mum" Freude an schönen Dingen gehabt - und diese auch ausgelebt. Wegen ihres luxuriösen Lebensstils ist ihr Konto mit mehreren Millionen überzogen.
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London - Allein im letzten Jahr ihres Lebens - sie wurde 101 Jahre alt - habe sie vier Millionen Pfund ausgegeben, berichtete die Boulevard-Zeitung "The Sunday Mirror" am Sonntag. Insgesamt habe die Königinmutter sieben Millionen Pfund (elf Millionen Euro) Schulden hinterlassen.

Laut "Mirror" benötigte "Queen Mum" allein für die Bediensteten- Gehälter 2,5 Millionen Pfund pro Jahr. Sie unterhielt vier offizielle Residenzen. Ihr jährlicher Zuschuss aus dem königlichen Budget betrug 2,7 Millionen Pfund.

Wie der "Mirror" weiter berichtete, hinterlässt die Verstorbene ihren Urenkeln weit weniger Geld als bisher angenommen. Nicht 19 Millionen Pfund, sondern nur fünf Millionen müssten sich die Urenkel, allen voran die Prinzen William (19) und Harry (17) teilen. Die erinnern sich trotzdem gerne an ihre Großmutter. In einem in den britischen Sonntagszeitungen veröffentlichten Interview loben die beiden Jugendlichen vor allem ihren jugendlichen Humor: "Sie liebte es, sich kaputtzulachen - auch über sich selbst."

William nannte seine Urgroßmutter eine "große Inspiration." Er habe sie bewundert. "Sie war die Verbindung zur Geschichte. Ihre großartigen Erzählungen vom Krieg machten etwas lebendig, was schon lange vor unserer Geburt geschehen war."

Die Trend-Oma

Aber die 101-Jährige habe sich auch immer nach den neuesten Trends erkundigt, fügte William hinzu. "Ich zeigte ihr einmal mein Handy. Sie drückte auf die Knöpfe und als alles blinkte und piepste, gab sie es mir zurück und sagte: "Ich glaube, das ist mehr etwas für Dich."

Der jüngere Harry war von der Willensstärke seiner Urgroßmutter beeindruckt. "Sie war unglaublich, sie wollte alles alleine machen." Er fügte hinzu: "Sie war an allem interessiert, was wir taten, ob nun in der Schule, beim Polospiel, oder was es gerade war."

Mit der haargenauen Nachahmung eines britischen Fernsehkomikers habe sie einmal die gesamte Weihnachtsgesellschaft auf Schloss Windsor zum Lachen gebracht, erzählte William. "Wir hatten ihr gezeigt, wie sie es machen muss, und nach drei Mal üben hatte sie es kapiert."

Die Königinmutter habe es besonders geliebt, wenn "Sachen, die perfekt sein sollten, schief gingen", berichtete William. "Sie hat sich dann kaputtgelacht - und uns alle damit wieder auf den Teppich geholt."

Vor seinem Studienbeginn im letzten Herbst in Edinburgh habe sie sich mit den Worten verabschiedet: "Sag mir Bescheid, wenn es gute Partys gibt", berichtete William weiter. "Ich versprach es ihr, aber ich wusste genau, wenn ich sie einladen würde, hätte sie mich auf dem Tanzparkett noch übertroffen."