Popocatépetl: Es regnet wieder Asche - DER SPIEGEL
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Popocatépetl Es regnet wieder Asche

Der Popocatépetl hält die Bewohner von Mexiko-Stadt in seinem Bann. Der Vulkan stößt wieder Wolken aus Asche, Sand und Wasserdampf aus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mexiko-Stadt - Mexikos Hauptstadt und umliegende Gebiete sind teilweise mit einem grauen Staubteppich überzogen. Der 5452 Meter hohe und 70 Kilometer östlich der Hauptstadt liegende Vulkan ist seit drei Tagen aktiv. In den zurückliegenden drei Tagen waren die dunklen Wolken bis zu 5000 Meter hoch katapultiert worden.

Für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Behörden keine große Gefahr. Das Katastrophenschutzzentrum betonte, es gebe keine Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch des Vulkans. Dennoch halten Radio- und Fernsehstationen die Menschen ständig über die Aktivitäten des Popocatépetl auf dem Laufenden.

Es seien Maßnahmen ergriffen worden, um Atemwegserkrankungen zu verhindern, teilten die Behörden mit. Als Vorsichtsmaßnahme wurden Einheiten der Armee und des Zivilschutzes in der Nähe stationiert, um im Ernstfall die etwa 50.000 Menschen, die im Umkreis von 10 bis 20 Kilometer um den Kraterrand wohnen, evakuieren zu können.