Priester Di wollte Dodi heiraten
London - Die Prinzessin habe ihn kurz vor ihrem tödlichen Autounfall in Paris besucht und sich erkundigt, ob eine christlich-moslemische Hochzeit möglich sei, berichtete Bruder Frank Gelli, 56, in der Zeitung "Sunday People". Sie habe ihn auch gefragt, ob er bereit wäre, die Zeremonie auszuführen. "Ich bin ehrlich davon überzeugt, dass sie heute verheiratet wären, wenn sie noch leben würden. Diana war so glücklich und so verliebt." In den vergangenen drei Jahren hatten viele ehemalige Mitarbeiter und Familienmitglieder Dianas behauptet, sie habe die Beziehung zu Dodi nur als kurze Affäre gesehen.
Gelli, ein gebürtiger Italiener, leitete die anglikanische Gemeinde, zu der Dianas Wohnsitz in London, der Kensington-Palast, gehörte. In den beiden Monaten vor ihrem Tod habe sie ihn oft zu intensiven Aussprachen aufgesucht, sagte der Priester. Wenige Tage vor dem tragischen Ende habe sie ihn noch aus dem Urlaub in Südfrankreich angerufen und berichtet: "Ich habe gute Neuigkeiten." Nach ihrer Rückkehr müsse er sofort in den Palast kommen. "Nun werde ich niemals erfahren, was für Neuigkeiten sie hatte", sagte Gelli. "Aber nach allem, was sie mir vorher über ihre Beziehung erzählt hatte, konnte ich mir nur vorstellen, dass sie ihre Verlobung mit Dodi ankündigen wollte."
Drei Jahre habe er geschwiegen. Aber nach neuen Angriffen auf Diana in dem kürzlich veröffentlichten "Enthüllungsbuch" ihres ehemaligen Privatsekretärs wolle er nun die Wahrheit ans Licht bringen. "Das ist es, was auch sie gewollt hätte."