Prinz Harry hofft wieder auf staatlichen Personenschutz in Großbritannien - DER SPIEGEL
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Jahrelanger Rechtsstreit Prinz Harry hofft wieder auf staatlichen Personenschutz

Aus Regierungskreisen soll es positive Signale geben, Prinz Harry und seiner Familie in Großbritannien wieder Polizeischutz zu gewähren. Das könnte sich auch positiv auf das Verhältnis zur Königsfamilie auswirken.
Nach der Niederlage vor Gericht könnte er jetzt doch erfolgreich werden: Prinz Harry
Nach der Niederlage vor Gericht könnte er jetzt doch erfolgreich werden: Prinz Harry

Nach der Niederlage vor Gericht könnte er jetzt doch erfolgreich werden: Prinz Harry

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Lucy North / PA Wire / dpa

Prinz Harry, 41, könnte bald wieder vollen Polizeischutz in Großbritannien erhalten. Nach Informationen aus Regierungskreisen soll es »positive Signale« geben, ihm und seiner Familie künftig wieder automatischen Sicherheitsschutz in der Heimat zu gewähren. Dies berichtet das US-Magazin »People«  unter Berufung auf Insider.

Auch die britische Zeitung »Mail on Sunday«  berichtet, aus dem Umfeld des Herzogs von Sussex sei zu hören, es sei nur noch eine »Formsache«, bis der Schutz wiederhergestellt werde.

Niederlage vor Gericht

Harry und seiner Frau Meghan war der Schutz 2020 entzogen worden, nachdem sich das Paar aus dem Kreis der Royals zurückgezogen hatte. Seitdem bemüht sich der Prinz um eine Neubewertung der Sicherheitslage.

Im Oktober wandte Prinz Harry sich in einem Schreiben an das britische Innenministerium und forderte eine erneute Prüfung. Anfang Dezember wurde bekannt, dass der Fall tatsächlich noch einmal überprüft wird.

Juristisch blieb Harry zuletzt jedoch erfolglos: Im Mai 2025 scheiterte er mit einer Klage vor einem Berufungsgericht, mit der er den automatischen Personenschutz zurückerlangen wollte.

Folgen für das Familienleben

Eine Entscheidung zugunsten Harrys könnte auch politische und familiäre Folgen haben. Der Prinz hatte wiederholt erklärt, er wolle aus Sicherheitsgründen nicht mit seiner Familie nach Großbritannien reisen. Seine Aufenthalte in der alten Heimat beschränkten sich zuletzt auf kurze, meist alleinige Besuche aus konkreten Anlässen.

Das Thema belastet auch das Verhältnis zu seinem Vater, König Charles III. In einem Interview mit der BBC  sagte Harry, sein Vater spreche wegen der Sicherheitsfrage derzeit nicht mit ihm. Ein kurzes Gespräch bei einer Tasse Tee im vergangenen September wurde als vorsichtige Annäherung gewertet. Harry machte jedoch deutlich, dass er sich eine umfassendere Versöhnung mit seiner Familie wünsche.

dtt