Protest Brite schwimmt im Nördlichen Eismeer
Stockholm - Für die Strecke in dem -1,8 Grad Celsius kalten Wasser benötigte Pugh 18 Minuten und 50 Sekunden, wie er in einer Erklärung mitteilte. Es sei ein Triumph, dass er diesen Weltrekord aufgestellt habe, aber gleichzeitig eine Tragödie, dass das am Nordpol wegen der Erderwärmung überhaupt möglich gewesen sei.
Er hoffe, dass sein Schwimmeinsatz die Entscheidungsträger in der Welt dazu bringen werde, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, fügte der 37-jährige Anwalt hinzu.
Ralf Döscher, Ozeanograf am Schwedischen Institut für Meteorologie und Hydrologie, sagte, seit den achtziger und neunziger Jahren sei das arktische Eis zunehmend geschrumpft. An einigen Stelle sei jetzt Wasser anzutreffen, wo dies früher nicht der Fall gewesen sei. Diese Art Löcher in der Eisdecke am Nordpol werde es wegen der globalen Erwärmung künftig häufiger geben.
jjc/AFP