Protest-Kampagne Brüste statt Diktatoren
Yvette Mahon, 34, Leiterin der "Burma Campaign", startete vergangene Woche in Großbritannien eine Protestkampagne gegen die Firma Triumph. Angeblich zahlt der Unterwäschefabrikant in Burma Hungerlöhne.
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Die Protestler empört, dass Triumph International in Burma (Myanmar) für sich arbeiten lasse zu einem Tageslohn von angeblich 70 Pence, etwa 2,20 Mark. Das Unternehmen unterstütze damit "finanziell, politisch und moralisch", so Mahon, "eine Militärjunta, die ein Volk von 48 Millionen unterdrückt und ausbeutet". Bislang hatte Top-Model Kelly Brook, 22, auf bemerkenswerten Plakaten für Triumph-Dessous geworben. Nun aber bedrängt die "Burma Campaign" auf ihren Protestplakaten die Britinnen mit dem Motto "Unterstützt Brüste, nicht Diktatoren" und zeigt dabei einen stacheldrahtbewehrten nackten Frauenoberkörper. Mahon: "Dieser Stacheldraht-BH bringt unsere Botschaft richtig rüber."