Prozesskosten: Jackson muss "Neverland" verkaufen - DER SPIEGEL
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Prozesskosten Jackson muss "Neverland" verkaufen

Für umgerechnet 28 Millionen Euro soll Michael Jackson seine Ranch "Neverland" verkauft haben. Einem Zeitungsbericht zufolge musste der Popstar den Besitz veräußern, um seine Anwälte im Prozess wegen Kindesmissbrauchs bezahlen zu können.
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London - Wie die britische Zeitung "News of The World" berichtet, erzielte der Sänger mit dem Verkauf das Zehnfache dessen, was er 1988 für die Ranch gezahlt hatte. Über die Identität des Käufers ist bisher nichts bekannt. Jackson steht derzeit im kalifornischen Santa Maria vor Gericht. Er wird beschuldigt, im Jahr 2003 auf dem Anwesen einen 13-jährigen Jungen mit Alkohol gefügig gemacht und dann sexuell missbraucht zu haben.

Laut "News of The World" soll der Verkauf der Ranch bis zum 13. Juli - und damit bis zum voraussichtlichen Ende des Prozesses - über die Bühne gegangen sein. Dann soll den Angaben zufolge auch der Name des Käufers veröffentlicht werden.

Eine namentlich nicht genannte Quelle sagte der Zeitung, Jackson würde den Verlust von "Neverland" nicht bedauern: "Er hat immer gesagt, dass nach der polizeilichen Durchsuchung seines Schlafzimmers seine Intimsphäre verletzt und beschmutzt wurde und er niemals dahin zurückkehren wolle. Jackson soll auf Grund finanzieller Probleme in der Vergangenheit bereits mehrere Hypotheken auf das Anwesen aufgenommen haben, berichtet die Zeitung.

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