PS-Geprotze: Schumacher fährt Kampfjet davon - DER SPIEGEL
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PS-Geprotze Schumacher fährt Kampfjet davon

Im ungleichen Rennen Formel-1-Bolide gegen Kampfjet hat Michael Schumacher einen Teilerfolg erzielt. Zumindest auf der Kurzstrecke beschleunigte der Ferrari-Pilot so rasant, dass der neue Eurofighter keine Chance hatte.
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Grossetto - Auf regennasser Piste eines Militärflughafens in der Toskana lag Schumachers Ferrari im ersten Duell über 600 Meter eine halbe Wagenlänge vor dem Eurofighter vom Typ "Typhoon", den der italienische ESA-Astronaut und Testpilot Mauricio Cheli steuerte. Über die Distanzen von 900 und 1200 Metern war der rote Flitzer des sechsfachen Formel-1-Weltmeisters dann aber chancenlos.

Es lag wohl nicht am Können der Jet-Piloten: Mit seinen 900 PS war der Rennwagen deutlich schwächer motorisiert als das 74.000 PS-starke Kampfflugzeug, das es in der Luft auf Geschwindigkeiten von 2000 Kilometern in der Stunde bringt - mehr als fünfmal schneller als Schumachers Auto. Trotz der 2:1-Niederlage war der Rennfahrer offenbar beeindruckt von seiner Leistung auf der pfeilgeraden Strecke: "Wenn ich Flügel gehabt hätte, hätte ich abgehoben."

Ähnliche Motoren-Duelle gab es bereits in der Vergangenheit: 1931 fand ebenfalls in Italien ein Wettrennen statt. Damals trat der legendäre Fahrer Tazio Nuvolari, der "Championissimo", in seinem Alfa Romeo 8C-2300 gegen einen Doppeldecker vom Typ Caproni 100 an - auch der Italiener verlor das ungleiche Rennen.