Puerto Rico Hunde stürmen Grundschule
Dutzende wilde Hunde sind in eine Schule in Puerto Rico eingefallen. Ein Pitbull ging auf ein Kind los. Das Gebäude musste vorübergegend geschlossen werden - nun stehen die Behörden in der Kritik.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Arecibo - Nichts ahnend saßen die Grundschüler im Unterricht, als plötzlich etwa 30 wilde Hunde das Schulgebäude in der Hafenstadt Arecibo in Puerto Rico stürmten. Ein Pitbull habe zähnefletschend vor einem Kind gestanden, sagte Direktor Jose Mejias. Die Schule musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, bis alle Vierbeiner wieder eingefangen waren.
Die Bevölkerung sieht die Schuld an dem Vorfall bei den Behörden. Etwa hundert Menschen protestierten vor dem Schulgebäude und warfen den Beamten vor, zu spät reagiert zu haben. Tierschützer kritisierten, die Regierung unternehme nicht genug gegen das in Puerto Rico weit verbreitete Aussetzen von Haustieren.
ayd/AP