R.E.M.-Star Buck: Bizarrer Auftritt im Jumbo-Jet - DER SPIEGEL
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R.E.M.-Star Buck Bizarrer Auftritt im Jumbo-Jet

Dem R.E.M-Gitarristen Peter Buck scheint nicht nur der Ruhm zu Kopf gestiegen zu sein. In einem Jumbo-Jet verwandelte sich der Popmusiker in einen "betrunkenen Rüpel", der durch bizarre Handlungen auf sich aufmerksam machte. In London hat jetzt der Prozess begonnen.
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London - Buck, 45, muss sich nach einem Flug von Seattle nach London in der Ersten Klasse eines Jumbo-Jets der British Airways wegen Trunkenheit an Bord eines Flugzeugs, Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

Buck sei unter anderem nach dem Genuss von 15 Glas Wein in nur drei Stunden zu einem "betrunkenen Rüpel" mutiert, sagte Staatsanwalt David Bate. Als der Flugkapitän ihm schriftlich die Aufforderung brachte, sich ruhig zu verhalten, um eine Umleitung des Jets zum nächsten Flughafen zu vermeiden, habe Buck "dem Kapitän in unmissverständlicher Weise gesagt, wohin sich dieser seine "gelbe Karte" stecken könne". "Ich bin R.E.M und ich kann erfinden, dass ich angegriffen wurde", soll Buck gedroht haben.

Der Musiker, der nach dem Vorfall vom Mai vergangenen Jahres gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt wurde und im blauen Nadelstreifenanzug vor Gericht erschien, bestreitet die Anklage. Nach seiner Festnahme auf dem Flughafen Heathrow hatte Buck der Polizei gesagt, er "bedaure zutiefst" das Geschehene, könne sich aber an nichts mehr erinnern. "Ich habe so etwas noch nie getan, ich habe mich wie ein Idiot im Urlaub verhalten."

Buck war laut Anklage schon 30 Minuten nach dem Start in Seattle "instabil auf den Beinen". Dann habe er pausenlos nach mehr Wein verlangt. Andere Passagiere beklagten sich über den Zustand der Toilette, nachdem Buck diese benutzte. Buck habe auch versucht, Flaschen aus der Bordküche zu stehlen, und er habe einen Servierwagen für einen CD-Player gehalten. Buck hielt außerdem eine andere Passagierin für seine Ehefrau.

Nach einigen Stunden sei Buck endlich eingeschlafen, "zur großen Erleichterung des Personals und sämtlicher Passagiere", erklärte der Staatsanwalt. Mit einem Urteil wird innerhalb einer Woche gerechnet.