Weltkriegsverbrechen »Radikale Kürzungen«
Deutsche Diplomaten protestieren gegen die Kürzung von Projekten, die die Versöhnung und Erinnerungskultur fördern sollen. Konkret geht es um den deutsch-griechischen und den deutsch-italienischen Zukunftsfonds. Sie wurden auch vor dem Hintergrund deutscher Massaker während des Zweiten Weltkriegs eingerichtet. Im laufenden Jahr finanzierte die Bundesregierung sie mit jeweils einer Million Euro.
Drama USA
Donald Trump oder Kamala Harris? Eine Reise durch das Land zeigt, warum der Ex-Präsident trotz all seiner Skandale immer noch beliebt ist. Die Wirtschaft des Landes boomt, und doch fühlen sich viele Wähler abgehängt. In Michigan werben die Republikaner intensiv um arabischstämmige Wähler.
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Für 2025 sieht der Haushaltsplan des Auswärtigen Amts (AA) eine Kürzung um zwei Drittel auf je 300.000 Euro vor. Grund sind die Sparvorgaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Gegen die Kürzungen haben die Botschaften in Athen und Rom intern protestiert, der Wortlaut liegt dem SPIEGEL vor. Die »radikale Kürzung« würde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gemeinden und Opferverbänden »praktisch zum Erliegen bringen«, warnte der deutsche Botschafter in Rom, Hans-Dieter Lucas, am 5. September in einem sogenannten Kabelbericht an die AA-Zentrale. Ähnliche Kritik kam aus der Botschaft in Athen. Botschafter Andreas Kindl warnte, ein solcher Schritt sei »nicht zielführend« und »kontraintuitiv mit Blick auf die Ambition unserer Erinnerungsarbeit«.