Rasender Rentner: Spur der Verwüstung in Remscheid - DER SPIEGEL
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Rasender Rentner Spur der Verwüstung in Remscheid

Wie ein Tornado fegte ein 70-Jähriger mit seinem Wagen durch die Straßen von Remscheid und pflügte dabei alles um, was ihm in die Quere kam. Der Fahrer blieb unverletzt. Seine Rallye verursachte einen Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro.
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Wuppertal - Mit Vollgas fuhr der 70-Jährige mit seinem 7-er BMW am Montagnachmittag aus einem Parkhaus heraus und prallte zunächst gegen einen als Zierde dienenden, zwei Tonnen schweren Felsbrocken.

Ungebremst überquerte er zwei Fahrstreifen einer vierspurigen Straße und fuhr auf den Grünstreifen in der Mitte. Dort pflügte er durch einen Metallzaun. Anschließend raste er 150 Meter über die Gegenfahrbahn und prallte an einer Einmündung gegen ein Baugerüst. Dessen unterer Teil wurde so stark demoliert, dass das Gerüst Einsturz gefährdet war und später von der Gerüstbaufirma abgetragen werden musste.

Der 70-jährige Fahrer und seine Frau auf dem Beifahrersitz blieben unversehrt. Die Polizei konnte zunächst nicht herausfinden, ob der Vorgang durch Fahrfehler oder einen technischen Defekt am Auto verursacht worden war. Die Unfallstelle war eine Stunde lang gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an dem verbeulten Auto vorbeigeleitet.