Raubtiere Britische Möwe killt Piranha
London - Der Raubfisch wurde auf einem Schiff auf der Themse bei London entdeckt, bestätigte eine Umweltbehörde heute. Der Raubfisch, dessen normaler Lebensraum der Amazonas ist, sei vermutlich ausgesetzt und im Fluss von hungrigen Möwen geschnappt worden. Dann habe der Seevogel den Fisch wohl wieder verloren: Der Piranha klatschte an Bord eines Kahns, der in Dagenham östlich der Hauptstadt vor Anker lag.
Die Besatzung des Schiffes brachte den seltenen Fund zum Londoner Aquarium, um ihn dort den Experten zu zeigen. "Es ist ohne Zweifel ein Piranha", bestätigte Paul Hale dort die Vermutung. Im kalten Wasser der Themse habe der an tropische Temperaturen gewöhnte Fisch aber nur wenige Tage überleben können. Angst, dass sich die Raubfische in britischen Flüssen ansiedeln könnten, brauche man daher nicht zu haben.
Piranhas greifen ihre Beute in Schwärmen an, binnen Sekunden könne sie ausgewachsene Rinder oder Menschen bis auf die Knochen abnagen. Der Kiefer der Fische ist so stark, dass sie einen menschlichen Finger mit einem Biss abtrennen können. Zudem sind Piranhas extrem zäh: Werden sie geangelt, können sie auch noch Stunden später zubeißen.