Hamburg: Verletzte bei Feuer im Hamburger Hafen – A1 teilweise gesperrt - DER SPIEGEL
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Herumfliegende Trümmerteile Verletzte bei Feuer im Hamburger Hafen – A1 teilweise gesperrt

Wegen eines Großbrandes im Hamburger Stadtteil Veddel ist es laut Feuerwehr zu Verletzten gekommen. Aufgrund von fliegenden Trümmerteilen wurde die A1 dort gesperrt. Polizei und Feuerwehr sind mit Großaufgebot im Einsatz.
Große Rauchwolken über dem Hamburger Hafen
Große Rauchwolken über dem Hamburger Hafen

Große Rauchwolken über dem Hamburger Hafen

Foto:

Jannis Große / DER SPIEGEL

Bei einem Lagerhausbrand im Hamburger Hafen sind Menschen verletzt worden – die genaue Zahl ist noch unklar. »Es gibt Verletzte«, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zur Anzahl konnte er noch nichts sagen. Sie liege im unteren einstelligen Bereich.

Durch die Explosion mehrerer Druckgasbehälter ist mindestens eine weitere Halle in Brand geraten. Auch gebe es weitere kleinere Brände auf dem Gelände, sagte der Sprecher. Die Feuerwehr geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich in den Druckbehältern Lachgas befinde.

Der Brand hat weitreichende Folgen für Autofahrer: Wegen herumfliegender Trümmerteile nach zahlreichen Explosionen wurde die A1 in beiden Richtungen gesperrt. Wie die Hamburger Polizei auf X  schreibt, handelt es sich um den Bereich zwischen der Norderelbe und Moorfleet. Die Polizei spricht von »starker Rauchentwicklung« und ruft dazu auf, den Bereich »weiträumig zu umfahren und das Gebiet zu meiden.«

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Über dem Stadtteil Veddel, der südöstlich der Innenstadt liegt, sind große Rauchwolken und sogar Flammen zu sehen.

Feuerwehr im Einsatz

Feuerwehr im Einsatz

Foto: Eibner-Pressefoto / Marcel von Fehrn / Eibner / IMAGO

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 15.30 Uhr in der Müggenburger Straße im Stadtteil Veddel zum Brand. Ursprung des Feuers sei laut der Feuerwehr der Brand eines Fahrzeugs gewesen, das in der Lagerhalle abgestellt war. Die Feuerwehr sei mit fünf Löschzügen und mehreren Rettungswagen im Einsatz. Unterstützt werde sie auch von einem Spezialfahrzeug der Flughafenfeuerwehr. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten am Montagabend noch an.

Infolge des Brandes flogen Trümmerteile auf die nahe gelegene Autobahn, die daraufhin gesperrt wurde. Die Polizei sei im Großaufgebot im Einsatz. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, seien zeitweise Knallgeräusche zu hören gewesen, die auf kleinere Explosionen schließen lassen.

Kilometerlanger Stau auf der A1

Wegen des Feuers staut sich der Verkehr auf der nahe gelegenen Autobahn A1 auf mehreren Kilometern. In Richtung Norden stockt der Verkehr auf der A1 zwischen dem Maschener Kreuz und dem Dreieck Norderelbe auf einer Länge von zwölf Kilometern. In der Gegenrichtung seien es zwischen Hamburg-Öjendorf und Billstedt zwei Kilometer.

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Die Hamburger Polizei empfiehlt dem Fernverkehr, »das großräumige Umfahren über die A7«. Auch auf der Autobahn A7 staut sich der Verkehr vor dem Elbtunnel in Richtung Norden auf vier Kilometer, in Richtung Süden auf fünf Kilometer.

Auf Anfrage der dpa erklärte eine Sprecherin, dass das Feuer keine Auswirkungen auf den Fernverkehr der Deutschen Bahn habe.

kim/dpa

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