Rechtsstreit: 100.000 Mark für Lafontaine - DER SPIEGEL
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Rechtsstreit 100.000 Mark für Lafontaine

Die Direkt Anlage Bank AG hatte ohne Genehmigung mit einem Bild Oskar Lafontaines und einem Slogan geworben. Lafontaine hatte ursprünglich daraufhin auf Schadensersatz geklagt. Nun wurde eine Vergleichssumme ausgehandelt. Er hatte den Auftrag von Lafontaine, nur sechsstellige Summen nach Hause zu bringen, so sein Anwalt Matthias Prinz.
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Hamburg - Ausgehandelt wurde die Vergleichssumme "wie auf einem türkischen Basar", sagte der Hamburger Prominenten-Anwalt Matthias Prinz. Der Anwalt der Bank wollte dagegen im fünfstelligen Bereich bleiben. "Die Summen, die berühmte Persönlichkeiten für ihr Bild bekommen, sind so hoch, die kann ich kaum schreiben", versuchte der Richter den Bankanwalt zum Einlenken zu bewegen. Schließlich einigten sich die Parteien auf eine dreiwöchige Widerrufsfrist des Beschlusses.

Die Direkt Anlage Bank AG hatte mit dem Slogan "Was würde die Börse mehr in Unruhe bringen als sein Rücktritt? Sein Wiederantritt" in mehreren überregionalen Zeitungen und Zeitschriften geworben.

In einem ähnlichen Fall hatte sich Lafontaine schon mit dem Jet-Tankstellenbetreiber Conoco auf die Zahlung von 100.000 Mark verglichen.