Rex Gildo: Erbstreit vor Gericht hat begonnen - DER SPIEGEL
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Rex Gildo Erbstreit vor Gericht hat begonnen

Knapp ein Jahr nach dem Selbstmord des Schlagerveteranen streiten dessen langjähriger Freund Dave Klingeberg und Gildos Witwe Marion Hirtreiter vor Gericht um das Erbe. Dabei muss geklärt werden, ob es überhaupt etwas zu verteilen gibt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Gildos Privatsekretär Dave Klingeberg und Marion Hirtreiter stehen sich vor der 23. Zivilkammer am Landgericht München I gegenüber. Der Privatsekretär beansprucht einen Teil des Erbes, das bislang an Gildos 62 Jahre alte Witwe sowie zwei Schwestern und eine Nichte verteilt wurde. Dazu will der 27-jährige Klingeberg vor Gericht Auskunft über die Höhe des Erbes einklagen.

Nach Darstellung von Gildos Familie habe der Sänger, der sich im Oktober 1999 beim Sprung aus einem Fenster tödlich verletzte, ohnehin kein Vermögen, sondern Schulden hinterlassen. Die mit Hypotheken belastete Villa des 63-Jährigen im bayerischen Bad Feilnbach soll beim Verkauf nicht einmal die Verbindlichkeiten gedeckt haben.

Klingeberg behauptet, Rex Gildo habe ihm handschriftlich die Hälfte künftiger Tantiemen abzüglich von Schulden vermacht. Der Anwalt der Witwe, Roland Hasl, erklärte, das Gericht müsse prüfen, ob der undatierte Zettel überhaupt als Vermächtnis wirksam sei.