Riad Mutmaßliche Qaida-Terroristen festgenommen
Riad - Aus dem arabischen Königreich Saudi-Arabien verlautete am Mittwoch, die Männer seien am Vortag in Medina gefasst worden. In lokalen Zeitungen war von mindestens drei Festgenommenen die Rede, die zum Terrornetzwerk Osama Bin Ladens gehörten. Die USA und Saudi-Arabien vermuten al-Qaida hinter den Bombenanschlägen in Riad, bei denen 34 Menschen getötet wurden - darunter acht US-Bürger.
ie Zeitung "Okas" berichtete, die fünf Männer seien in einem Internet-Cafe festgenommen worden. Der mutmaßliche Hauptverdächtige sei ein saudiarabischer Staatsbürger, der auf einer Fahndungsliste mit 18 anderen Terrorverdächtigen stehe. Diese hatten sich wenige Tage vor den Anschlägen in Riad ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften geliefert.
Weiter wurde am Mittwoch bekannt, dass Saudi-Arabien vier mutmaßliche Terroristen an den Jemen ausgeliefert hat, die an dem Anschlag auf den französischen Öltanker "Limburg" im vergangenen Oktober beteiligt gewesen sein sollen. Aus Sicherheitskreisen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hieß es, die vier Jemeniten seien wahrscheinlich die Drahtzieher der Explosion gewesen. Sie stünden in Verdacht, der Qaida anzugehören.
Bei dem Angriff mit einem Sprengstoff-Boot vor der jemenitischen Küste war ein bulgarischer Seemann getötet worden. An dem Supertanker entstand erheblicher Schaden.
Die jemenitische Polizei hat bisher in Zusammenhang mit der "Limburg"-Explosion 13 Verdächtige verhaftet.