"Rita"-Flüchtlinge: Bush warnt vor Rückkehr - DER SPIEGEL
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"Rita"-Flüchtlinge Bush warnt vor Rückkehr

Zwar scheint Hurrikan "Rita" weniger schlimme Schäden verursacht zu haben als erwartet, aber Entwarnung gibt es noch nicht. Präsident George W. Bush persönlich warnte evakuierte Bürger, noch nicht nach Hause zurückzukehren, bis Sicherheit garantiert sei. Berichte über Todesopfer gibt es bislang nicht.
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Colorado Springs - US-Präsident George W. Bush hat am Samstagvormittag (Ortszeit) die vor Hurrikan "Rita" geflohenen rund 2,7 Millionen Menschen aufgerufen, in Sicherheit zu bleiben. Eine Rückkehr nach Hause solle erst dann ins Auge gefasst werden, wenn die Behörden dafür grünes Licht gäben, sagte der Präsident, der die Ereignisse von einer militärischen Kommandozentrale in Colorado Springs (Colorado) aus verfolgt hatte. Er erklärte weiter, einen Überblick über das Ausmaß der Schäden gebe es noch nicht. Wie es aussehe, sei Lake Charles in Louisiana besonders schwer betroffen.

Bush, der wegen der langsamen Reaktion der Bundesbehörden auf "Katrina" unter schweren Beschuss geraten ist, hob hervor, dass die Regierung sehr gut auf "Rita" vorbereitet gewesen sei.

Der Bürgermeister der texanischen Metropole Houston, Bill White, teilte unterdessen mit, es lägen ihm keine Berichte über Todesopfer durch "Rita" vor. Die Bevölkerung solle stufenweise in die Stadt zurückgeführt werden. Die teils chaotischen Zustände auf den Highways seien auch darauf zurückzuführen, dass nicht nur Menschen aus den designierten Evakuierungs-Gebieten geflohen seien, sondern auch Bürger aus anderen Gegenden. "Es ist ein freies Land", sagte White auf CNN.