Robbie Williams Nah dran
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Robbie Williams, 49, in einer vierteiligen Netflix-Dokumentation in luftigem Lunger-Outfit, bestehend aus schwarzem Slip und Achselhemd. Ebenso vertraulich wie seine Kleidung sind die gezeigten Inhalte. In der schlicht »Robbie Williams« betitelten Miniserie sichtet das einstige Take-That-Mitglied 33 Jahre Filmmaterial, das seine Karriere in sehr persönlichen Momentaufnahmen nachzeichnet.
Die meiste Zeit liegt der Brite dabei im Bett, und er lässt sein Publikum nah an sich herankommen. Freimütig erklärt er schon in der ersten Minute, dass er nachts schlecht schlafe, weil ihn ein Gefühlsmix aus »Angst, Scham und Schmerz« wachhalte: Beim Versuch, Berühmtsein und mentale Gesundheit in Einklang zu bringen, fühle er sich wie gefangen »im Schwitzkasten«.
Die Dokumentation hält sich nicht lange auf mit der Glanzzeit von Take That in den Neunzigerjahren, schnell schwenkt Williams’ Videoschau auf seinen emotional oft turbulenten Weg nach seinem Band-Exit. »Zu viel, zu früh« habe er erreicht, diagnostiziert Williams: Sein Aufstieg als Solostar war, so erzählt es die Doku, oft verbunden mit Panikattacken, Depressionen und Versagensangst. Prominente seien eben auch Menschen, sagte er kürzlich dem »Independent«. Eine simple, aber oft vergessene Wahrheit, an die diese Doku zutraulich und zärtlich erinnert.