Robin Williams: Ärger mit dem Doppelgänger - DER SPIEGEL
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Robin Williams Ärger mit dem Doppelgänger

Die behaarten Arme des Mannes überzeugten so sehr, dass eine Journalistin auf den Doppelgänger des US-Schauspielers Robin Williams hereinfiel. Williams verklagte nun sein Alter Ego.
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Minneapolis - Williams' Vorwurf laut Klageschrift: Michael Clayton habe sich als er ausgegeben und Reporter sowie die Organisatorin einer Benefizveranstaltung in die Irre geführt. Der Agent des Doppelgängers hatte im September Journalisten zu einem Interviewtermin auf einem Flughafen im US-Staat Minnesota eingeladen.

Auch die Kolumnistin C. J. von der Zeitung "Star Tribune" fiel auf den Doppelgänger herein, obwohl dieser blonde Haare hatte. Sie schrieb über den vermeintlichen Williams: "Wenn er keinen Film dreht, färbt er sich die Haare. Einige Reisende scheinen zu denken: Wenn der Mann nicht blond wäre, würde er genau wie Robin Williams aussehen." Außerdem habe "Williams" über Popstar Prince gesprochen und über seine Angewohnheit, manchmal mit einem fremden Akzent zu sprechen.

"Ich bin richtig hereingefallen", schrieb C. J., nachdem sie bemerkt hatte, dass sie mit einem Doppelgänger gesprochen hatte. "Ich war überrascht von den blonden Haaren. Ich war jedoch überzeugt, als ich die behaarten Arme sah." Clayton soll außerdem eine Frau hinters Licht geführt haben, die ein Feuerwehrfest in Missouri organisierte. In der Klage fordert Williams Schadenersatz und verlangt von Clayton, die Zuschauer bei Auftritten darüber zu informieren, dass er ein Doppelgänger ist.