Roboter-Mönch in buddhistischem Tempel bei Peking - DER SPIEGEL
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Technik im Buddhisten-Tempel Robo-Mönch soll die Lehre verbreiten

Religion und Wissenschaft gehen in einem buddhistischen Tempel bei Peking eine neue Symbiose ein - in Gestalt eines Roboter-Mönchs. Der soll technikaffinen Menschen den Glauben näherbringen.
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Xian'er kann buddhistische Gebete aufsagen, über den Glauben sprechen und sich im Longquan-Tempel bei Peking bewegen. Dennoch ist er alles andere als ein gewöhnlicher Mönch. Xian'er ist gerade einmal 60 Zentimeter groß, sieht aus wie eine Comicfigur - und ist ein Roboter .

Meister Xianfan hat ihn entworfen. Der Roboter sei perfekt dafür, die Weisheit des Buddhismus in China zu verbreiten, indem er Wissenschaft und Buddhismus verbinde. Die seien "nicht gegensätzlich oder widersprüchlich", sagt Xianfan, sondern ergänzten sich wechselseitig.

In einer schnellen, Smartphone-dominierten Welt könne der Buddhismus eine Lücke füllen. Er achte auch die spirituelle Welt der Menschen und könne dadurch die Bedürfnisse vieler befriedigen.

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Buddhistischer Tempel in China: Ein Roboter verbreitet die Lehre

Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERS

Der Roboter wurde mit einem Technologieunternehmen und Universitäten entwickelt. Er kann auf seine Umgebung reagieren, sieben verschiedene Bewegungen ausführen und rund 20 einfache Fragen über Buddhismus und das tägliche Leben beantworten, die auf einem Bildschirm an seinem Bauch aufgelistet sind. Xian'er hat sogar auf der Mikroblogging-Seite Weibo seinen eigenen Account.

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Im Oktober war er erstmals öffentlich zu sehen. Seither macht er sich rar. Er verbringt die meiste Zeit damit, auf einem Regal zu meditieren. Der Tempel hat bereits Trickfilme, Comics und sogar Merchandise-Produkte zum Thema Robo-Mönch herausgebracht.

Eine Besucherin sagte, sie habe Xian'er erstmals im Social Web gesehen. Er sehe so niedlich aus. "Er wird den Buddhismus verbreiten, weil die Leute ihn interessant finden und dadurch den Buddhismus verstehen wollen", sagte sie.

Vielleicht kann sich Xian'er bald zur Ruhe setzen. Der Tempel entwickelt gerade ein Nachfolgemodell mit erweiterten Funktionen.

ulz/Reuters