Rosenkrieg: McCartney und Mills strecken die Waffen - DER SPIEGEL
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Rosenkrieg McCartney und Mills strecken die Waffen

Im Rosenkrieg zwischen dem Ex-Beatle Paul McCartney und seiner Frau Heather Mills gibt es eine Feuerpause. Die beiden Streithähne haben einem Zeitungsbericht zufolge vereinbart, künftig "zivil" miteinander umzugehen - zum Wohle ihrer Tochter.
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London - Mills und McCartney sollen sich in dessen Haus in East Hampton bei New York zu einem Friedensgespräch getroffen haben, berichtet der britische "Daily Mirror". Eine Rolle soll dabei angeblich auch spielen, dass ihre zweijährige Tochter Beatrice in letzter Zeit immer häufiger Wutanfälle erleide.

Ein Freund der Familie sagte dem "Daily Mirror", für McCartney sei das Wohl seiner Tochter das Wichtigste. Er sei an einer schnellen Scheidung interessiert, um den Medienrummel rund um die Trennung zu beenden. Nach dem Bericht hat das Treffen rund 40 Minuten gedauert und ist auf Vorschlag des Anwalts von Heather Mills zustande gekommen. Beiden Seiten sei von ihren Star-Anwälten, die seinerzeit auch die Scheidung von Prinz Charles und Lady Di abgewickelt hatten, absolutes Stillschweigen nahegelegt worden.

Zuletzt hatte McCartney seine Noch-Frau vor 70 Tagen bei Beatrices Kindergarten in der südenglischen Grafschaft East Sussex gesehen, berichtet die Zeitung "The Sun". Der Popstar und das ehemalige Model hatten sich 1999 kennen gelernt, ein Jahr nach dem Krebstod von Pauls erster Frau Linda. Sie heirateten im Juni 2002, ein Jahr später kam ihre Tochter zur Welt.

Unterdessen hat der Experte für Prominentenscheidungen Mark Stephens in einem Interview mit dem Privatsenders ITV die Vermutung geäußert, McCartney müsse im Falle einer gerichtlichen Entscheidung über die Unterhaltszahlung weit mehr ausgeben als bei einer außergerichtlichen Einigung. "Heather könnte 100 Millionen Pfund erstreiten", sagte er - das wären rund 150 Millionen Euro.

sön/dpa/AFP