Rucksacktourismus: Tod an der Großen Mauer - DER SPIEGEL
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Rucksacktourismus Tod an der Großen Mauer

Rucksacktouristen aus Großbritannien und Deutschland sind in China und Australien Opfer schwerer Verbrechen geworden. Ein Brite wurde an der Großen Mauer in China getötet, eine deutsche Touristin in Australien entführt und sexuell missbraucht.
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Peking - Die Leiche des britischen Touristen wurde nahe der Großen Mauer bei Peking gefunden. Das chinesische Außenministerium gab am Donnerstag bekannt, dass der Brite Opfer eines Verbrechens geworden sei. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden. Der 24-jährige Rucksacktourist soll allein an der Mauer entlang gewandert sein.

Die "Times" berichtet, der junge Mann sei mit schweren Kopfverletzungen und durchschnittener Kehle in einer Schlucht nahe Badaling gefunden worden. Der Fundort liegt rund eine Stunde von Peking entfernt. Möglicherweise wurde er Opfer von Räubern. Die meisten seiner Sachen, darunter ein Camcorder, seien verschwunden, hieß es.

Deutsches Opfer in Australien

In der westaustralischen Stadt Perth ist eine deutsche Rucksacktouristin von zwei Unbekannten verschleppt und sexuell missbraucht worden. Nach Informationen des australischen Rundfunksenders ABC sei die 26-jährige Deutsche am Sonntag von einem Mann auf offener Straße am Hals gepackt und in ein Auto gezerrt worden. In einem Park sei die junge Frau dann bewusstlos geschlagen worden. Als sie wieder aufgewacht sei, habe die Deutsche den sexuellen Missbrauch bemerkt, sagte ein Polizeisprecher. Die 26-Jährige werde wegen ihrer Verletzungen noch einige Zeit in einer Klinik in Perth behandelt.