Rückblick Chronologie der Abstürze
1. Juli 2002:
Eine russische Tupolew 154 kollidiert über dem Bodensee in 12.000 Metern Höhe mit einem Frachtflugzeug vom Typ Boeing 757. 71 Menschen sterben.
4. Oktober 2001: Eine Tupolew 154 der Fluggesellschaft Siber explodiert auf dem Flug von Israel nach Sibirien und stürzt ins Schwarze Meer. 76 Menschen kommen ums Leben.
4. Juli 2001: Beim Landeanflug auf den sibirischen Flughafen Irkutsk verunglückt eine Tupolew 154. 145 Menschen sterben.
24. Februar 1999: Beim Absturz einer Tupolew 154 der Fluggesellschaft China Southwest Airlines sterben im Südosten Chinas alle 61 Menschen an Bord.
15. Dezember 1997: Ein Mann überlebt den Absturz einer Tupolew 154 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die anderen 85 Menschen an Bord der tadschikischen Chartermaschine finden bei dem Absturz in der Wüste zwölf Kilometer vor dem Flughafen Schardscha den Tod.
13. September 1997: Nach einem Zusammenstoß einer Tupolew 154 der Bundesluftwaffe mit einem amerikanischen C-141-Transportjet vor der Küste Namibias stürzen beide Maschinen in Meer. 33 Menschen kommen ums Leben. Die Bundeswehrmaschine war nicht mit einem Kollisionswarngerät ausgerüstet.
29. August 1996: Eine Tupolew-154 stürzt in Spitzbergen ab. 143 Menschen an Bord werden getötet.
6. Dezember 1995: Ein Passagierflugzeug vom Typ Tupolew 154 der Chabarowsk Airlines stürzt in den Bo-Jaus-Bergen ab. Alle 97 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Trümmer werden erst 10 Tage nach dem Absturz gefunden.
6. Juni 1994: 160 Menschen an Bord einer russischen Tupolew 154 der chinesischen Fluggesellschaft Northwest Airlines kommen beim Absturz der Maschine ums Leben. Die Maschine war in Xian gestartet und auf dem Weg in die südliche Hafenstadt Konton.
3. Januar 1994: Den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs vom Typ Tupolew 154 der Fluggesellschaft Baikal Air überlebt keiner der 124 Insassen. Die Maschine auf dem Flug nach Moskau stürzt zwölf Minuten nach dem Start in Irkutsk auf Grund eines Triebwerkschadens ab.