Kollision vor Rügen Ermittlungen gegen Schiffskapitäne eingeleitet
Schiff "Raba" nach dem Unfall im Hafen Mukran bei Sassnitz
Foto: Stefan Sauer/ dpaNach dem Schiffsunfall östlich vor Rügen läuft die Ursachensuche. Gegen die Kapitäne beider Schiffe seien Ermittlungen wegen des Verdachts einer Gefährdung des Schiffsverkehrs aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.
Der Windparkversorger "World Bora" und der Frachter "Raba" seien am Dienstag beide mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. "Das ist schon untypisch", sagte der Sprecher. Die "World Bora" sei frontal in die Steuerbordseite des Frachters "Raba" gefahren.
Alle 15 Menschen an Bord der "World Bora" wurden verletzt. Aber es wurden weniger Menschen schwer verletzt als zunächst gemeldet. Demnach wurden am Mittwoch noch fünf Menschen mit schweren Verletzungen in Kliniken behandelt, zehn trugen leichtere Verletzungen davon, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle. Anfangs waren zehn Schwer- und fünf Leichtverletzte gemeldet worden.
Beschädigtes Schiff "World Bora"
Foto: Stefan Sauer/ dpaDer Zusammenstoß ereignete sich einige Seemeilen vor Rügens Ostküste. Keines der beiden Schiffe schlug nach dem Zusammenstoß leck. Die unter zyprischer Flagge fahrende "Raba" war auf dem Weg von Kopenhagen nach Stettin.