Ruhe nach dem Sturm - DER SPIEGEL
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Foto: Mads Claus Rasmussen / AFP

Sturmflut Ruhe nach dem Sturm

22.10.2023
• aus SPIEGEL Chronik 1/2023

Die von Wind und Wasser verursachten Verheerungen sind im dänischen Rødvig zunächst kaum zu überblicken. Eine Sturmflut hat den Jacht- und Fischereihafen im Süden der Insel Seeland binnen Stunden in einen Schiffsfriedhof verwandelt.

Das schwerste Hochwasser seit mehr als 150 Jahren lässt die Pegel auch an der deutschen Ostseeküste um mehr als zwei Meter steigen. Hunderte Boote reißen sich los, werden auf Land geworfen oder sinken. An den Ufern werden Strände abgetragen, Deiche halten der Belastung nicht stand, Keller laufen voll. Die Aufräumarbeiten erfordern noch über Wochen den Einsatz zahlreicher Hilfskräfte, die Schäden belaufen sich allein in Deutschland auf mehr als 250 Millionen Euro.

An der deutschen Nordseeküste kommt es derweil zu einer Sturmebbe: Die heftigen Ostwinde treiben das Wasser von der Küste fort, bis es in Großbritannien wieder auf Land trifft. Und auch dort schwere Schäden anrichtet.

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