Saarland: Lehrer schickten Grundschüler zum Einkaufen - DER SPIEGEL
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Private Besorgungen Lehrer schickten Grundschüler zum Einkaufen

An einer Grundschule im Saarland haben Lehrer ihre Einkäufe von Schülern erledigen lassen. Sie schickten die Kinder während der Unterrichtszeit in ein örtliches Lebensmittelgeschäft. Nach einer Beschwerde der Eltern wurde nun das Landesbildungsministerium aktiv.
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Saarbrücken - Man könnte es mit ganz viel Wohlwollen als Maßnahme in Sachen Hauswirtschaft bezeichnen - aber das Bildungsministerium war alles andere als begeistert: Lehrer an einer Grundschule in der saarländischen Gemeinde Mandelbachtal haben ihre Schüler während der Unterrichtszeit zum Einkaufen geschickt.

Die Kinder erledigten für die Pädagogen private Einkäufe in einem örtlichen Lebensmittelgeschäft. Das bestätigte das saarländische Bildungsministerium der "Saarbrücker Zeitung". Die Einkäufe sollen sich demnach regelmäßig und über einen längeren Zeitraum ereignet haben.

"Als das Ministerium darüber Kenntnis erlangt hat, hat es sofort abgeholfen", sagte Staatssekretärin Andrea Becker. Die Schule sei angewiesen worden, die unerlaubten Besorgungen einzustellen. Die Eltern der Grundschüler hatten sich zuvor beim Ministerium beschwert.

hut/dapd