Sachsen-Anhalt: Ein Toter nach ICE-Unfall - DER SPIEGEL
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Sachsen-Anhalt Ein Toter nach ICE-Unfall

Ein ICE ist im Bahnhof Schönhausen bei Stendal mit einem Schienenkleinwagen kollidiert. Dabei wurde ein Gleisbauarbeiter getötet. Die ICE-Strecke Hannover-Berlin ist beidseitig gesperrt.
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Schönhausen - Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke kommt es zu größeren Verspätungen. Die ICE-Züge werden nach Angaben eines Bahnsprechers über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet.

Die zwischen Hannover und Berlin fahrenden Interregio-Züge verkehren nach dem Unfall über Werder (Brandenburg) und Magdeburg nach Stendal. Für den Regionalverkehr werden der Bahn zufolge zwischen Rathenow (Brandenburg) und Stendal Busse eingesetzt. Die Dauer der Verspätungen sei noch nicht absehbar, hieß es.

Bei der Kollision des ICE im Bahnhof Schönhausen mit einem Schienenkleinwagen musste ein zweiter Arbeiter mit einem schweren Schock in ein Krankenhaus gebracht werden, sagte der Sprecher des Bundesgrenzschutzes (BGS) in Halle, Volker Klapdor. Von den 279 Reisenden des ICE 724 wurde niemand verletzt. Sie wurden am Freitagmorgen mit einem Regionalzug nach Berlin gefahren.

Nach Angaben des BGS stand der Schienenkleinwagen in einem für Bauarbeiten abgesperrten Gleisbereich. Allerdings soll sich das Fahrzeug zu nah an einer Weiche befunden haben, über die der ICE mit rund 100 Stundenkilometern fuhr. Dabei sei der Zug mit dem Anhänger des Schienenkleinwagens gegen 23.15 Uhr kollidiert. Bei dem Zusammenstoß geriet auch ein Benzinkanister in Brand. Die Feuerwehr habe die Flammen aber schnell löschen können.