Sachsen Großaufgebot sucht nach Schmökel
Bautzen - "Wir werden in gleicher Intensität wie bisher fahnden", sagte ein Sprecher der Polizei Bautzen am Montag. Zahlreiche Bewohner hätten die Polizei informiert, den 38-jährigen mutmaßlichen Mörder gesehen zu haben. "Wir gehen jedem Hinweis nach", sagte der Polizeisprecher.
Bestimmte Wege und Regionen wurden in der Nacht mit Spezialscheinwerfern ausgeleuchtet. Nachdem in den Wochenendnächten noch mehrere hundert Polizeibeamte vor allem in Sachsen und Brandenburg sowie an den Grenzen zu Polen und Tschechien im Einsatz waren, war die intensive Großfahndung in Sachsen in den Nachtstunden reduziert worden. Den Angaben zufolge hatte sich die Bereitschaftspolizei in die Kasernen zurückgezogen.
Unklar blieb, ob es dem geistesgestörten Kinderschänder gelungen ist, sich ein neues Fluchtfahrzeug zu beschaffen. Schmökel war vor fünf Jahren wegen versuchten Mordes und mehrfachen Kindesmissbrauchs zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Für Hinweise zu seiner Ergreifung sind 50.000 Mark Belohnung ausgesetzt.