Sars-Patient in China: Niemals Katze gegessen - DER SPIEGEL
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Sars-Patient in China Niemals Katze gegessen

Er ist einer der prominentesten Sars-Patienten Chinas: Der TV-Produzent Luo hat sich mit der gefährlichen Lungenkrankheit angesteckt, kann aber schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden. Jetzt hat er Medienberichte bestritten, eine Zibet-Katze gegessen zu haben. Das Fleisch der Tiere gilt als Überträger der Seuche.
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Guangzhou - Luo soll am Donnerstag aus der Klinik entlassen werden, in der er wegen der Lungenkrankheit Sars behandelt wird. Zeitungen hatten berichtet, der Fernsehproduzent habe sich durch den Verzehr einer Zibet-Katze angesteckt, deren Fleisch in Verdacht steht, Sars zu übertragen. Die Volksrepublik China plant deshalb die Tötung und Vernichtung tausender der wilden Schleichkatzen, die in dem Land als Delikatesse gelten.

Luo widersprach jetzt den Meldungen über seinen Genuss von Katzenfleisch. Das einzige wildlebende Tier, mit dem er je in Kontakt gekommen sei, sei eine Maus gewesen, die er aus dem Fenster warf.

Ins Visier der Behörden sind inzwischen auch Ratten geraten: So ist in der südchinesischen Stadt Guangzhou die Ausrottung der gesamten Rattenpopulation geplant.

Unterdessen hat sich der Sars-Verdacht bei einer Frau in der philippinischen Hauptstadt Manila nicht bestätigt. Die Behörden dort teilten mit, die 42-Jährige leide ganz sicher nicht an der Lungenseuche.

Im asiatischen Raum hatten sich im vergangenen Winter rund 8000 Menschen mit dem Akuten Schweren Atemwegssyndrom (Sars) angesteckt, 774 starben.

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