Sascha Hehn Bekenntnisse eines "männlichen Luders"
Hamburg - Sascha Hehn, Ex-"Traumschiff"-Steward und mittlerweile zum Chefarzt der "Schwarzwaldklinik" befördert, hat die Sexfilme zu Beginn seiner Film-Karriere verteidigt.
"In den siebziger Jahren war es für Schauspieler schwer, in diesem Beruf zu überleben. Und wenn man Geld verdienen musste, blieb einem nichts anderes übrig, als auch den einen oder anderen Softporno zu drehen", sagte der 51-Jährige der "Bild am Sonntag". Ohnehin habe er seine Karriere bereits als Fünfjähriger mit dem Film "Hubertusjagd" begonnen.
Saschas Konkurrenz: Die Zoologie der Gattung "Luder"
Die Zeit, in der er das Klischee des Playboys bedient habe, sei inzwischen vorbei. "Das Leben und die Partys machten Spaß. Dazu stehe ich auch, da ist nichts Falsches dran. Das war meine Einstellung zum Leben. Ich war sozusagen das männliche Luder", sagte Hehn. Doch irgendwann frage man sich, "ob der Sinn des Lebens darin bestehen sollte, der Sonnyboy zu sein und jeden Abend auf einer anderen Party zu tanzen".
Einschneidendes Erlebnis sei sein zweiter "Idiotentest" gewesen, nachdem er den Führerschein verloren hatte. "Ich habe den Absprung rechtzeitig geschafft, und bin von München aufs Land gezogen. Heute fahre ich einen VW-Bus, brauche keine Statussymbole mehr."