Satellitenbilder: New Orleans - vor und nach "Katrina" - DER SPIEGEL
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Satellitenbilder New Orleans - vor und nach "Katrina"

Wie eine große Badewanne füllt sich derzeit die von Dämmen umgebene Stadt New Orleans. Nahezu ungehindert fließt nach dem Hurrikan "Katrina" das Wasser aus dem riesigen See Pontchartrain in die Stadt. Satellitenbilder zeigen, wie eine Metropole versinkt.
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Hamburg - George W. Bush wollte sich selbst ein Bild von der Katastrophe machen. Gestern begutachtete der US-Präsident vom Flugzeug aus den von "Katrina" angerichteten Schaden in drei Bundesstaaten. Die Präsidentenmaschine "Air Force One" flog in 900 Meter Höhe über Louisiana, Mississippi und Alabama hinweg. Über einem in Trümmer liegenden Ort sagte Bush: "Der ist ja völlig ausgelöscht." Der Präsident sah einen gebrochenen Damm, auf Autobahnen liegende Schiffe und kilometerweit Häuser, die bis zum Dach unter Wasser standen.

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Satellitenbilder: "Katrina" aus dem All gesehen

Foto: AP / Space Imaging

Möglicherweise wird Bush am Samstag die Hurrikan-Gebiete auch am Boden besuchen. Der Gouverneur von Mississippi, Haley Barbour, hatte ihn davor gewarnt, zu früh zu kommen, um die Rettungsarbeiten nicht zu stören.

In ihrer erschreckenden Schärfe zeigen neben den Luftaufnahmen vor allem Satellitenbilder das volle Ausmaß der Zerstörung - insbesondere wie die Stadt New Orleans in den Fluten versinkt. Die Bilder der Nasa und der Bilderdienste Digitalglobe und Orbimage wurden im Abstand von drei Tagen aufgenommen - vor und nach der Katastrophe.

Schon mehr als 80 Prozent sollen unter Wasser stehen. Teilweise ist das Wasser schon sieben Meter tief. Die Hoffnung, die gebrochenen Dämme jetzt noch reparieren zu können, schwindet minütlich. Bald, so befürchten die Behörden, ist New Orleans nur mehr eine Unterwasserstadt.

Experten sind der Ansicht, es werde mindestens einen Monat brauchen, das Wasser aus der Stadt abzupumpen. Ein Abfließen ist nicht möglich, da New Orleans unter dem Meeresspiegel liegt. Und der See Pontchartrain bietet ein gigantisches Wasserreservoir, von dem aus die südlich gelegene Metropole langsam, aber unaufhaltsam vollläuft.

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