Schiffsunglück Öltanker brennt vor Japans Küste
Tokio - Durch den Zusammenprall geriet die "Kyokuyo Maru" in Brand, die Benzol geladen hatte. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, wurde bei dem Zusammenstoß rund 25 Kilometer vor der Küste der Präfektur Mie ein Mitglied der Mannschaft des Öltankers getötet. Ein Seemann sei gerettet worden, fünf weitere würden noch vermisst. Löschschiffe sind bereits vor Ort, um das Feuer an Bord zu bekämpfen. Auf der etwas kleineren "Nikko Maru", die Chemikalien transportierte, blieben die fünf Besatzungsmitglieder unverletzt. Allerdings wurde der Bug des Schiffes schwer beschädigt und lag teilweise unter Wasser.
Ein Vertreter der Küstenwache wollte die Angaben zunächst nicht offiziell bestätigen. Es gebe bislang nur wenige Informationen, Patrouillenschiffe befänden sich auf dem Weg zum Unglücksort. Man nehme an, dass ein Mensch ums Leben gekommen sei, sagte der Vertreter lediglich. Nach Angaben der Küstenwache war zum Zeitpunkt des Unfalls eine Nebelwarnung in Kraft. Die Flammen auf dem Öltanker seien noch nicht gelöscht, fügte der Küstenwachen-Vertreter hinzu. Das zweite Schiff hatte den Angaben zufolge Chemikalien an Bord. Ob diese ins Meer gelangten ist unklar.