Schlafzimmer-Typen: Ostdeutsche sind kuscheliger - DER SPIEGEL
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Schlafzimmer-Typen Ostdeutsche sind kuscheliger

Wie sieht es in deutschen Schlafzimmern aus? Wie bettet man sich im Osten, wie im Westen der Republik? Wer schläft wie lange? Eine repräsentative Umfrage hat sich jetzt diesen Fragen gewidmet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - Ostdeutsche Schlafzimmer sind gemütlicher als westdeutsche. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die die Messe Frankfurt als Auftraggeberin am Dienstag vorlegte. Demnach stünden im Westen öfter Computer, Fernseher, Schreibtische und Designer-Lampen in den Schlafgemächern. Im Osten würden Bilder, Pflanzen und Tagesdecken bevorzugt. Fast jeder zehnte Deutsche nutze sein Schlafzimmer auch zum Arbeiten.

Arbeitslose, Schüler und Studenten schlafen nach der Umfrage am längsten. Zu den Wenig-Schläfern gehörten Unternehmer und Freiberufler. Durchschnittlich verbringe jeder Deutsche 8 Stunden und 38 Minuten pro Tag im Schlafzimmer. Für die Umfrage wurden rund 2000 Menschen in Deutschland per Telefon interviewt.

Nach der Studie lassen sich die Deutschen in verschiedene "Schlafzimmer-Typen“ unterteilen. Am häufigsten seien neben den "Aufgeräumten“ die "Mustermanns“: Diese schauten bei der Bettwäsche auf den Preis und nutzten ihr Schlafzimmer meist nur als Ruhestätte und weniger als "Wohlfühlraum“. Die "Aufgeräumten“ bevorzugten teure und gute Bettwäsche und wollten sich in ihrem Schlafzimmer wohl fühlen. "Spartaner“, die sich nur zweckmäßig einrichten, gebe es dagegen in Deutschland selten.