"Schlag den Raab": 66:0 - DER SPIEGEL
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"Schlag den Raab" 66:0

"Schlag den Soldat": In seiner Show bewies Stefan Raab am Samstagabend, wer bei "Schlag den Raab" der Größte ist - mitleidlos demontierte er seinen Gegner. Und dann bewies der Showmaster auch noch, dass die Axt im Haus den Weihnachtsmann erspart.
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Hamburg - Oliver Wallkötter wird es jetzt in der Kaserne nicht leicht haben: Der Berufssoldat aus Kottenheim hat bei Stefan Raab alles verloren, was zu verlieren war. Kein einziges Spiel konnte er für sich entscheiden. Am Ende stand es 66:0.

Er versagte beim Maissackwerfen, Kerzenanzünden, Autos einparken, Volleyballspielen. Und gerade dann, als er einmal einen Lauf hatte, als er die Chance hatte, wenigstens einen Trostpunkt zu machen, holzte ihm Raab die letzte Chance weg: Tanne um Tanne fiel unter den gleichmäßigen Schlägen des Entertainers, zehn waren es am Ende und mit dem letzten Baum fiel auch Raab um. Atemlos, am Ende, aber siegreich.

Zu Null hat bei "Schlag den Raab" noch kein Mann verloren. Nur als Raab mal gegen eine Frau antrat, war die Niederlage ebenso verheerend.

Dabei hatte sich der Moderator zuletzt sogar hin und wieder geschlagen geben müssen. Im Oktober gewann ein Taekwondo-Kämpfer eine halbe Million Euro, im September holte der Polizist Gil Kwamo-Kamdem 1,5 Millionen Euro nach Hause.

Im Vorstellungs-Film hatte Berufssoldat Oliver noch wie ein Alleskönner gewirkt - doch als es darum ging, den Beweis anzutreten, bekam er keinen Fuß auf den Boden.

Und so ging die Mammut-Sendung seit langem mal wieder pünktlich zu Ende. Nach 250 Minuten und gefühlt 77 Werbeunterbrechungen hatte Raab seinen Gegner mitleidlos vernichtet. In bisher 31 Ausgaben der Show holte der Kölner 20 Siege. Pro Sieben musste an seine Bezwinger insgesamt 15,5 Millionen Euro auszahlen.

jbr