Schlangen-Attacke: Python frisst Familie die Haustiere weg - DER SPIEGEL
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Schlangen-Attacke Python frisst Familie die Haustiere weg

Erst war es das Meerschweinchen, dann die Katze, nun ist auch noch der Chihuahua-Mischling einer australischen Familie Opfer einer Riesenschlange geworden. Bevor der Python jedoch seine gerechte Strafe erhält, muss er zunächst die letzte Mahlzeit verdauen.
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Sydney - Ein herbeigerufener Schlangenexperte kam zu spät. Aus dem Maul des fünf Meter langen Pythons ragten nur noch die Hinterläufe und der Schwanz des Chihuahua-Mischlings, wie die australische Zeitung "Cairns Post" berichtet.

Das wilde Reptil, das zuvor schon das Meerschweinchen und die Katze der Familie Peric aus dem australischen Staat Queens verspeiste, sei seinem jüngsten Opfer bereits tagelang hinterhergeschlichen. Einmal soll es dem Hund sogar vergeblich an seinem Schlafplatz aufgelauert haben - bis es seine Beute schließlich auf der Veranda zu fassen bekam.

Mit Entsetzen sahen die Kinder der Familie zu, wie ihr Haustier von dem Python erwürgt wurde. Die Schlange habe sich auch dann nicht bei ihrer Mahlzeit stören lassen, als sie mit Plastikstühlen beworfen wurde.

Familienvater Daniel Peric klagte in "Cairns Post", dass er den Verlust des Vierbeiners nur schmerzlich verkraften könnte: "Schließlich hatten wir den Hund seit fünf Jahren, er gehörte zur Familie."

Nun wird der Python weggesperrt - ein Reptilienexperte soll das Tier in einen Zoo bringen, "sobald es den Hund verdaut hat", das werde jedoch noch etwa zwei Tage dauern. Aus Sorge um ihre fünf und sieben Jahre alten Kinder dichteten die Perics inzwischen sämtliche Schächte der Klimaanlage ihres Hauses ab. "Das mag Paranoia sein, aber wir machen uns Sorgen, dass eine große Schlange ins Haus kommen kann", sagte Daniel Peric.

Nach Angaben des verständigten Zoologen seien Pythonschlangen durchaus in der Lage, kleine Kinder zu verschlingen.

dek/AP/AFP