Schleswig-Holstein: Drei Schwerverletzte bei Explosion in Wohnhaus - DER SPIEGEL
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Explosion in Barmstedt: Rauch und Trümmer

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Schleswig-Holstein Drei Schwerverletzte bei Explosion in Wohnhaus

Ein Großvater und zwei seiner Enkelkinder sind in Schleswig-Holstein bei einer Explosion schwer verletzt worden. Das Gebäude wurde bei dem Unglück zerstört. Offenbar wollten Bewohner mit einem Heizgerät eine eingefrorene Wasserleitung auftauen.
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Barmstedt - Eine Explosion hat ein Wohnhaus in Schleswig-Holstein bis auf die Grundmauern zerstört, drei Menschen wurden durch die Detonation schwer verletzt. Bei den Betroffenen handelte es sich um einen 66-jährigen Großvater und seine vier sowie knapp zwei Jahre alten Enkel. Die 36-jährige Mutter der beiden Mädchen blieb unverletzt.

Das Gebäude war durch die Verpuffung so schwer beschädigt worden, dass sich die Außenwände nach außen neigten und es wenig später teilweise einstürzte, teilten Polizei und Feuerwehr in Bad Segeberg und Pinneberg mit. Das Haus fing außerdem Feuer.

Nach Angaben der Polizei wurde die Explosion in Barmstedt rund 30 Kilometer nordwestlich von Hamburg offenbar durch ein mit Gas betriebenes Heizgerät ausgelöst, mit dem die Bewohner eine eingefrorene Wasserleitung auftauen wollten. Die genauen Umstände des Unglücks seien aber noch unklar.

Der 66-Jährige habe noch nicht befragt werden können. Auch die zwei Kinder erlitten den Angaben zufolge Brandverletzungen. Hubschrauber flogen den Großvater und die jüngere der beiden Schwestern in Hamburger Spezialkliniken.

Erschwert wurden die Löscharbeiten laut Polizei und Feuerwehr dadurch, dass die Explosion eine Gasleitung in dem Einfamilienhaus zerstört hatte. Wegen des Risikos neuerlicher Verpuffungen durch ausströmendes Gas evakuierten die Helfer weitere Häuser im Umkreis von 200 Metern. 150 Rettungs- und Einsatzkräfte waren vor Ort.

ulz/AFP

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