Schmökel auf der Flucht: "Eine lebende Zeitbombe" - DER SPIEGEL
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Schmökel auf der Flucht "Eine lebende Zeitbombe"

Der gesuchte Gewaltverbrecher Frank Schmökel hat im Telefongespräch mit seinem Psychiater gestanden, einen Mann schwer verletzt zu haben. Die Polizei hatte in einer Bungalowsiedlung bei Berlin eine Leiche gefunden und die Tat Schmökel zugeschrieben.
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Frankfurt (Oder) - Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Petra Marx, sagte, Schmökel habe einen Berliner Psychiater angerufen und ihm gestanden, einen Mann schwer verletzt zu haben. In dem Gespräch habe er ihm auch die Örtlichkeit, eine Laubenkolonie bei Strausberg östlich von Berlin, genannt. Der Pyschiater habe sich danach an die Behörden gewandt.

Ein 61 Jahre alter Mann war am Donnerstagabend von Nachbarn in einer Bungalowsiedlung in Strausberg bei Berlin erschlagen aufgefunden worden. Die Polizei vermutet, dass Schmökel die Tat begangen hat, um an das Auto des Opfers zu gelangen. Der grüne Hyundai Pony mit dem Kennzeichen B-NM 9392 war nach Polizeiangaben gegen zwei Uhr nachts auf der Autobahn A 11 kurz vor Prenzlau gesehen worden. Der Polizeichef von Frankfurt (Oder), Dietmar Weist, sagte vor Journalisten: "Dort läuft eine lebende Zeitbombe herum."

Die Polizei konzentrierte ihre Suche auf die Uckermark. Hunderte Beamte waren in der Umgebung der Orte Prenzlau und Templin im Einsatz, berichteten Augenzeugen. In den Dörfern der Gegend wurden Kontaktstellen der Polizei eingerichtet. Polizei- und Bundesgrenzschutzkräfte wurden aus ganz Brandenburg zusammengezogen. Die schärfsten Kontrollen fanden in der Nähe der Autobahn A 11 Berlin-Stettin statt.

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