Schmutzige Intrige: Pornos auf die Festplatte - DER SPIEGEL
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Schmutzige Intrige Pornos auf die Festplatte

Dem Thüringer FDP-Chef Andreas Kniepert droht wegen der so genannten "Schmuddelaffäre" die Amtsenthebung.
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Erfurt - Ihm und FDP-Schatzmeister Wolfgang Graichen wird vorgeworfen, sie hätten missliebige Vorstandskollegen mit fragwürdigen Methoden ausbooten wollen. In eidesstattlichen Versicherungen erklären zwei FDP-Mitglieder, bei einem Vorstandstreffen im Mai letzten Jahres sei in einer Erfurter Pizzeria besprochen worden, dem damaligen Beisitzer Frank Müller "ein paar Pornos via Internet auf die Festplatte seines Computers" zu spielen. Einem anderen Beisitzer sollte sexuelle Belästigung angedichtet werden. Vergangene Woche erstattete Müller Anzeige, die Staatsanwaltschaft Erfurt prüft, ob sie jetzt Ermittlungen gegen Kniepert und Graichen einleitet. Das FDP-Schiedsgericht muss über einen Antrag zur Amtsenthebung Knieperts entscheiden. Parteichef Kniepert und Graichen bestreiten alle Vorwürfe.

Steffen Winter