Schnee-Chaos: Winterwetter legt Peking lahm - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schnee-Chaos Winterwetter legt Peking lahm

Temperaturen bis zu minus 36 Grad sorgen in Peking und Umgebung für Chaos: Tausende Schüler haben schulfrei, Flugzeuge landeten verspätet, Flüge wurden komplett gecancelt. Für den Norden und Osten Chinas sind zudem weitere Schneefälle vorausgesagt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Peking - Schneemassen und Eiseskälte haben am Montag weiterhin weite Teile Nordchinas und die Hauptstadt Peking lahmgelegt. In Peking und Umgebung blieben laut chinesischen Medienberichten mehr als 3500 Schulen geschlossen.

Der Flugverkehr in der Hauptstadt war weiter gestört: Bereits am Montagmorgen wurden mehr als hundert Verspätungen gezählt, etwa 20 Flüge wurden abgesagt. Die Lage normalisiere sich jedoch langsam, sagte ein Flughafensprecher. Auch der Verkehr auf den Straßen war stark eingeschränkt.

In Peking und in der nahe gelegenen Stadt Tianjin waren am Wochenende bis zu 30 Zentimeter Schnee gefallen und damit so viel, wie seit rund 50 Jahren nicht mehr.

Für Montag wurden nach Angaben der englischsprachigen Zeitung "China Daily" für Peking Temperaturen von minus 16 Grad vorausgesagt, in der Provinz Heilongjiang im äußersten Nordosten Chinas wurden minus 36 Grad gemessen. Für den Norden und Osten des Landes wurden weitere Schneefälle vorausgesagt.

jjc/AFP

Mehr lesen über