Schneechaos: Der Winter hat den Norden im Griff - DER SPIEGEL
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Schneechaos Der Winter hat den Norden im Griff

Viel Schnee und Eis hat die Straßen in Norddeutschland in der Nacht zu Montag in Rutschbahnen verwandelt. Zwischen Bremen und Berlin kamen Autos und Busse nur noch im Schneckentempo voran, quer stehende Laster blockierten die Straßen
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Hamburg/Berlin - Streufahrzeuge waren die ganze Nacht im Einsatz. Größere Unfälle gab es zwar zunächst nicht. Der Weg zur Arbeit wird aber dennoch durch gefährliche Glätte behindert. Für die deutsche Ostseeküste gab der Deutsche Wetterdienst am Morgen eine Sturmwarnung heraus.

Viele Schüler in Niedersachsen werden sich freuen. In sieben Landkreisen und zwei Städten des Bundeslandes bleiben die Schulen wegen der glatten Straßen am Montag geschlossen. Gefährlicher Eisregen verwandelte die niedersächsischen Straßen zu Beginn der neuen Woche in spiegelglatte Flächen. Auf der Autobahn A 1 bei Lüneburg blockierten aufeinander gerutschte Laster den Verkehr.

Stundenlanges kräftiges Schneegestöber hüllte Hamburg in ein dickes Weiß. Bereits seit Sonntagnachmittag waren 170 Einsatzfahrzeuge des Winterdienstes im Einsatz, um auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Busstrecken der Hansestadt zu streuen. In Schleswig-Holstein gab es Schneeverwehungen auf der Autobahn A 1, einige Autofahrer rutschten dort in den Straßengraben. Die Fehmarnsundbrücke wurde gesperrt. In Ostholstein und Nordfriesland ist am Morgen mit starken Schneeverwehungen zu rechnen.

In Bremen waren viele Straßen glatt, im Nordosten Brandenburgs schneite es kräftig. In Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin gab es trotz Schneefalls keine witterungsbedingten Unfälle. In der Bundeshauptstadt verwandelte sich der Schnee am frühen Morgen in Nieselregen, der am Boden gefror.