Schneechaos Dörfer in Italien noch immer abgeschnitten
Ancona - Den TV-Berichten zufolge hat sich das Wetter inzwischen zwar etwas gebessert - es schneit nicht mehr - aber in der Region Marken an der Adria blieben weiterhin einige Schulen geschlossen. Dort hätten Soldaten Zufahrtsstraßen freigeschaufelt.
Die Autobahn Salerno-Reggio Calabria könne inzwischen wieder befahren werden - allerdings nur mit Schneeketten. Hier kam es in den vergangenen Tagen zu einem Schneechaos, einige Autofahrer blieben drei Tage im Schnee stecken. Räumfahrzeuge kamen nicht mehr nach, die Behörden waren völlig überfordert. Anschließend hatte sich die Regierung bei den Autofahrern entschuldigt.
Aus Spanien melden die Wetterdienste Entwarnung: Die seit mehreren Tagen anhaltende polare Kältewelle ist abgeklungen. Heute wurden kaum noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen. In Nordspanien waren nach Angaben der Behörden noch sechs Gebirgspässe wegen Schnees gesperrt, 14 Landstraßen sind nur mit Schneeketten passierbar. Während der Kältewelle - der strengsten seit zwei Jahrzehnten - waren die Temperaturen in Spanien auf bis zu minus 21 Grad gesunken. Die Bauern an der Mittelmeerküste beklagten Ernteeinbußen in Millionenhöhe.