Schneechaos: Drei Deutsche aus Lawine befreit - DER SPIEGEL
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Schneechaos Drei Deutsche aus Lawine befreit

Drei Deutsche sind in Tirol von einer Lawine verschüttet worden. Das Schneebrett hatte sich gelöst, als zwei Skifahrer abseits der präparierten Pisten fuhren. Auch in Süddeutschland hat der Winter zu Verkehrschaos auf den Straßen und Schienen geführt.
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Zwei Skifahrer hätten das Schneebrett im österreichischen Pitztal selbst losgetreten, berichteten die Einsatzkräfte. Sie wurden ebenso verschüttet wie ein unbeteiligter Snowboarder. Während sich einer der Männer selbst aus den Schneemassen befreien konnte, konnten die beiden anderen nur nach einem Großeinsatz von rund 80 Helfern - unverletzt - gerettet werden.

Einer der beiden Skifahrer sei bereits vor Tagen von einem Skilehrer wegen Fahrens außerhalb der präparierten Pisten verwarnt worden. Im den Alpen herrschte seit Tagen erhebliche Lawinengefahr.

Bei einem Lawinenabgang im Fürstentum Liechtenstein starben zwei Mitglieder einer Skitourengruppe. Außerdem verschüttete eine Lawine in der Slowakei ein Hotel, dabei wurde ein Tourist getötet.

In der Schweiz wurden ingesamt zehn Menschen verschüttet, sie überlebten zum Teil mit Verletzungen. Im Obwalden wurden bis zum frühen Abend fünf Schweizer verletzt geborgen. Auch sie hatten sich außerhalb der ausgewiesenen Pisten bewegt, waren von der Lawine überrascht und mitgerissen worden. Auch im Bündnerland wurden am Sonntagnachmittag bei drei Lawinenabgängen außerhalb der markierten Pisten fünf Menschen verschüttet. Drei von ihnen erlitten starke Unterkühlungen. Laut Polizei wurden zwei Männer oberhalb von Langwies in Graubünden vom Rettungsdienst aus den Schneemassen befreit. Im Ochsentobel bei Parpan wurde ein Snowboarder von einer Lawine mitgerissen, die er selbst ausgelöst hatte. Beim Aufstieg zum Pazzolastock im Oberalpgebiet gerieten zwei Skitourenfahrer in eine Lawine, konnten aber durch Angestellte des Skilifts gerettet werden.

In Süddeutschland führen Schnee und Eis auch am Sonntag zu Chaos auf den Straßen. Doch auch wer den vermeintlich sichereren Weg auf der Schiene wählte, war vor bösen Überraschungen nicht gefeit. Mehrere Züge blieben in Schneewehen stecken, die Passagiere mussten stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen.

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