Schneechaos in USA: Regieren fällt weiterhin aus - DER SPIEGEL
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Schneechaos in USA Regieren fällt weiterhin aus

Den zweiten Tag hintereinander blieben die US-Regierungsbehörden in Washington geschlossen. Mehr als 150.000 Menschen waren weiterhin ohne Strom. Seit Dienstag haben Blizzards das Leben an der Ostküste zum Stehen gebracht.
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Washington - In mehreren Bundesstaaten wurde den Kindern am Mittwoch ein weiterer schulfreier Tag beschert, weil viele Straßen durch den bis zu 60 Zentimeter hohen Schnee unpassierbar waren. In Teilen von Georgia, North Carolina, Maryland und Virginia, wo bereits am Dienstag Katastrophenalarm ausgelöst worden war, half die Nationalgarde beim Räumen.

Auf zahlreichen Flughäfen war der Verkehr weiter stark behindert. Schnee- und Eisglätte auf den Straßen führten zu einer Serie von Unfällen mit mehreren Toten.

Für Donnerstag zeichnete sich Entspannung ab, nachdem der Wintersturm Kurs auf den Atlantik genommen hat. Allerdings ist wegen anhaltend kalter Temperaturen in den meisten betroffenen Gebieten nicht mit einer raschen Schneeschmelze zu rechnen.

Auf Grund der Berechnungen eines neuen "Supercomputers" in Bowie bei Washington hatten die Wetterkundler für Dienstag lediglich einen möglichen leichten Schneefall prognostiziert. Tatsächlich legte aber der schwerste Schneesturm seit vier Jahren die Stadt lahm.

Die Experten des Nationalen Wetterdienstes mussten sich daraufhin harsche Kritik gefallen lassen. Inzwischen wurde der Rechner mit neuer Software gefüttert, und die Meteorologen sind sich sicher, dass sie künftig das Wetter genauer vorhersagen können.