Es ist ein kleines Sinnbild für die Grenzen des Menschen im Kampf gegen Naturgewalten. Dieses Räumfahrzeug ist selbst Opfer des Schneesturms geworden und kann nur mit robustem Einsatz befreit werden.
Liegen gebliebene Fahrzeuge wie hier in Fairport im US-Bundesstaat New York prägen das Bild, einige sind von Schneeverwehungen völlig zugedeckt. Rund 500 Menschen saßen zeitweise in ihren Autos fest.
OT Katy Hochul, Gouverneurin US-Bundesstaat New York
»Wir befinden uns im Krieg mit Mutter Natur. Und sie hat uns mit allem angegriffen, was sie hatte, von Donnerstagabend bis jetzt. Das hier wird als verheerendster Sturm in die Geschichte eingehen. Und Buffalo hat schon viele Schlachten geschlagen und schlimme Stürme erlebt.«
Die drastischen Worte sind Ausdruck der Wucht, mit der der Schneesturm besonders den Nordosten der USA und Teile Kanadas traf. Temperaturen stellenweise um minus 40 Grad, drei Meter Schnee innerhalb von 24 Stunden, dazu flächendeckende Stromausfälle – die Lage wurde für viele Menschen lebensgefährlich. Mehr als 30 Menschen starben nach bisherigen Berichten, doch die endgültige Zahl dürfte noch steigen. Und: Der Sturm ist zwar abgezogen, die Kälte bleibt jedoch – auch im Süden des Landes, wo Frost schon eine Seltenheit ist. Ganz zu schweigen von zweistelligen Minusgraden.