Schoko-Bunny: "Sexistisch" oder "zum Anbeißen" süß? - DER SPIEGEL
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Schoko-Bunny "Sexistisch" oder "zum Anbeißen" süß?

Ein kleines Häschen kommt groß raus: Im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt scheiden sich an einer Schokoladenfigur die Geister. Das Osterhäschen, das deutlich an die aus dem "Playboy" bekannten Bunny-Girls erinnert, ruft sogar die Frauenbeauftragte des Städtchens auf den Plan.
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Bad Bramstedt - "Sexistisch und frauenfeindlich" oder "einfach zum Anbeißen" süß? Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Gabriele Städing, schlägt in einem Schreiben an die Presse ihren Geschlechtsgenossinnen vor, sich bei der Werbewirtschaft über den Schoko-Hasen im Bikini zu beschweren.

Die Handelskette Arko, die den Schoko-Bunny in ihren bundesweit 300 Filialen verkauft, hält die Vorwürfe für nicht gerechtfertigt. "Bei der Entscheidung, die Lady in unser Sortiment aufzunehmen, waren auch Frauen beteiligt", merkt Einkaufsleiterin Ingrid Drescher an. Sie bekennt sich zu der Arko-Werbung: "Einfach zum Anbeißen". Auch das Kundenverhalten lasse nicht auf moralische Bedenken schließen. "Nach unseren Beobachtungen wird die Lady überwiegend von Frauen gekauft, die ihrem Mann oder Freund damit eine süße Osterüberraschung machen wollen."