Schottland: Es spukt in der Geisterbahn - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schottland Es spukt in der Geisterbahn

Besuchern einer Geisterbahn läuft es bisweilen kalt den Rücken runter. In einer Bahn in Schottland bekommen es jedoch die Betreiber mit der Angst zu tun.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Edinburgh - Die Horror-Darsteller fanden es gar nicht angenehm, bei der Arbeit selbst erschreckt zu werden. Daher ließen sie das Gespenst, vor dem ihnen in der Geisterbahn "Verlies von Edinburgh" gruselte, austreiben.

Wie der "Daily Telegraph" berichtet, stellten die professionellen Angstmacher plötzlich fest, dass es einen Geist zu viel gab. So berichtete Mitarbeiterin Tania Dron, sie habe bei der Höhle des Kannibalen eine Erscheinung im langen Gewand gesehen, die dort nicht hingehöre. Zudem sei die Bahn in einem Monat neunmal ausgefallen.

Die Leitung der Touristenattraktion schaltete daraufhin den bekannten schottischen Druiden und selbst ernannten "Chefhexerich" Kevin Carlyon ein, der eine Austreibung vornahm. Carlyon, dessen Erfolgsquote nach eigenen Angaben bei 98 Prozent liegt, äußerte sich anschließend zuversichtlich, dass der Geist nun seine Ruhe gefunden habe. "Die Leute hier könnten durch das Gespensterspielen einen echten Geist angelockt haben", sagte er zur Erklärung. Techniker dagegen führten die Probleme der Bahn auf Materialschäden zurück.