Schweiz: Schwere Verwüstungen nach Unwetter - DER SPIEGEL
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Schweiz Schwere Verwüstungen nach Unwetter

Ein heftiges Gewitter hat im Unterwallis schwere Verwüstungen angerichtet. Schlamm- und Geröllmassen brachten einen Zug zum Entgleisen und verschütteten die Passstraße zum Großen St. Bernhard. Der Gebirgsbach Durnand verwandelte sich in einen reißenden Strom. Eine Flutwelle drohte.
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Martigny - Mehrere tausend Menschen zwischen Martigny und dem Großen St. Bernhard mussten deshalb in der Nacht zu heute ihre Häuser verlassen. Sie wurden Behördenangaben zufolge in einer städtischen Ausstellungshalle einquartiert. Erst gegen zwei Uhr in der Nacht konnten die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren.

Zuvor war ein Zug auf der Strecke Martigny-Orsieres aus den Schienen geworfen worden. Die 34 Passagiere und der Lokführer des St.-Bernard-Expresses konnten den Zug unverletzt verlassen. Die Geleise wurden auf einer Strecke von rund 400 Metern weggerissen. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Franken, so die St.-Bernard-Express AG. Die Verbindung soll nun mit Bussen aufrechterhalten werden.

Verschüttet wurde auch die Passstraße zum Großen St. Bernhard. Sie blieb bis zum frühen Mittwochmorgen für den Verkehr gesperrt.

aki/AP/dpa