Schwerer Regen: Mindestens 21 Tote nach Erdrutsch auf Java - DER SPIEGEL
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Schwerer Regen Mindestens 21 Tote nach Erdrutsch auf Java

Nach einem verheerenden Erdrutsch auf einer Teeplantage in Indonesien haben Retter 21 Leichen geborgen. Hunderte von Soldaten und Polizisten sind noch im Einsatz - sie gehen von zahlreichen weiteren Opfern aus.
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Erdrutsch auf Java: Tausende Tonnen Lehm und Schlamm

Foto: Adi Weda/ dpa

Jakarta - Tagelange Regenfälle haben auf der indonesischen Insel Java die Erde so stark aufgeweicht, dass auf einer Teeplantage die Erde abrutschte. Zahlreiche Menschen wurden unter Tonnen von Lehm und Erde begraben. Bis Donnerstagvormittag bargen Hilfskräfte 21 Leichen.

Hunderte von Soldaten und Polizisten suchten auf der Plantage in der Nähe des Dorfes Tenjoljaya unterdessen nach weiteren Opfern. "Wir wissen nicht, wie viele Menschen unter dem Schlamm begraben sind", sagte Sigit Udjwalprana vom regionalen Zivilschutz. Seine Behörde ging zu diesem Zeitpunkt von weiteren 21 Vermissten aus.

Bereits am Dienstag war in der Region ein Berg abgerutscht und hatte mindestens 35 Häuser, eine Fabrik und ein Sportzentrum verschüttet. Der anhaltend starke Regen behinderte die Helfer bei der Arbeit. Als Vorsichtsmaßnahme wurden 600 Einwohner aus der Umgebung von Pasirjambu in Westjava in Sicherheit gebracht.

siu/apn